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Der Junggesellinnenabschied

vom 20 November 2013

Ein verbreiteter Brauch in der heutigen Zeit ist der Junggesellinnenabschied. Junggesellinnenabschiede und ihr männliches Gegenstück haben, vor allem in den angelsächsischen Ländern, eine lange Tradition. Im Vereinigten Königreich werden sie als Hen Night (für die Braut) oder Stag Night (für den Bräutigam) und in den USA als Bachelor- und Bachelorette Party bezeichnet.

Beim Junggesellinnenabschied soll der „letzte“ Tag als unverheiratete Frau noch einmal ausgekostet und gefeiert werden.

Meist findet er mindestens eine Woche vor der Hochzeit statt, um am großen Tag selbst einen klaren Kopf zu haben. Teilnehmen dürfen nur Frauen, genauso wie beim Junggesellenabschied des Bräutigams nur männliche Gäste anwesend sind.

Die Organisation dafür übernimmt die Trauzeugin und – falls vorhanden – die Brautjungfer.

 

Junggesellinnenabschiede finden oft als Kneipentour in der Innenstadt statt. Die Braut bekommt dabei einen kleinen Schleier auf den Kopf, während die übrigen Teilnehmerinnen oft einheitliche T-Shirts mit einem lustigen Aufdruck anhaben. Wichtig ist jedoch, immer die Wünsche der Braut zu respektieren. Manche wollen keine ausufernde Party mit übermäßigem Alkoholkonsum und Spielchen. Auch eine kleinere Feier in gemütlicher Runde ist in Ordnung. Die Braut sollte sich in jedem Fall wohl fühlen, Spaß haben und den Abend genießen können.

 

Einige Hochzeitspaare halten von dem Brauch des Junggesellenabschieds nicht viel. Sie möchten statt einer getrennten Feier lieber gemeinsam mit Freunden und Bekannten feiern. Hierfür eignet sich ein Polterabend. Tradition ist es dabei, dass die Gäste altes Geschirr mitbringen und es damit ordentlich „poltern“ lassen. Nach einer alten Tradition sollen so die bösen Geister vertrieben werden. Außerdem sollen die Scherben dem Brautpaar Glück bringen.

 

Tipps für einen unvergesslichen Junggesellinnenabschied