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Erogene Zonen

vom 20 Januar 2014

Sexuelle Erregung findet nicht nur durch Küsse stattJeder hat sie und jeder kennt mindestens einen Bereich am Körper der auf Berührung sexuell anregend wirkt. Doch was steckt eigentlich genau hinter diesem Begriff? Erogen kommt aus dem griechischen und bedeutet geschlechtlich reizbar. Zonen, klingt fast so als würde der Körper in gewisse Gebiete, ähnlich wie auf einer Landkarte, eingeteilt. Ganz so falsch ist das nicht. Doch ist die Lage der Orte, an dem ein Mensch besonders sexuell erregbar ist, nicht so einfach einzugrenzen. Denn jeder reagiert nicht nur an verschiedenen Körperbereichen, sondern auch mit unterschiedlicher Intensität auf einen Reiz. Werden die erogenen Zonen entsprechend stimuliert, kann man entweder ein entsprechendes Verlangen nach Sex verspüren, oder umgekehrt – beispielsweise bei einer Überreizung oder Reizung ohne das Verlangen danach zu haben – auch das Gegenteil bewirken und negative Gefühle oder sogar Schmerzen hervorrufen.

 

Lustempfinden: nicht ohne Kopf

Sexuelle Erregung findet nicht nur durch Berührung, Küsse oder Liebkosungen der erogenen Zonen statt. Gesteigerte Lust kann nur dann entstehen, wenn der Kopf mitspielt. Wenn man so will: Ohne Kopfkino gibt es auch keinen Sexfilm. Denn das Gehirn nimmt eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung aller sinnlichen Reize ein. Bei großer Lust und Berührung der erogenen Zonen sendet das Gehirn Signale an die Sexualzentren und an die Geschlechtsorgane. Eine ganze Erregungskette wird in Gang gesetzt. Ob Berührungen das Lustempfinden zusätzlich steigern hängt nicht zuletzt von der Stimmung, der Situation und dem sexuellem Interesse ab. Je nach Tagesform kann die Empfänglichkeit auf Reize an den erogenen Zonen beträchtlich schwanken. An einem Tag empfindet man dann beispielsweise die Berührung am Hals als besonders lustvoll, am nächsten Tag ist man dort vielleicht nur kitzelig.

 

Vorsicht heiß: Erogene Zonen bei Männern und Frauen

Aber wo genau befinden sich denn nun die sensiblen Bereiche auf dem Körper? Zunächst einmal sei gesagt, dass es natürlich aufgrund des Körperbaus Unterschiede bei den Geschlechtern gibt, aber auch einige Gemeinsamkeiten. Die wichtigsten übereinstimmenden erogenen Zonen bei Männern und Frauen sind:

 

  •  Gesicht: Augen, Ohren, Nase und Mund (Lippen, Zunge und die gesamte  Mundhöhle), die Haargrenze im Bereich der Stirn,
  •  Achselhöhlen, Arminnenseiten
  •  Bauch und Rücken
  •  Hände und Füße
  •  Damm und Anus
  •  Warzenvorhöfe und Brustwarzen
  •  Bei der Frau zusätzlich: Klitoris, großer und kleiner Schamlippen und  Muttermund
  •  Beim Mann zusätzlich: Penis und Hodensack