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Anwendung von Gleitmitteln

vom 20 Januar 2014

Gleitmittel kommen beim Geschlechtsverkehr zum EinsatzGleitmittel wurden lange Zeit nur in Apotheken und Sexshops verkauft. Heute gibt es sie auch in Supermärkten, Drogerien oder bei Dildopartys. Die Auswahl ist mittlerweile so groß, dass man gar nicht weiß, für welches man sich entscheiden soll. Hier folgt ein kurzer Überblick, worauf man beim Kauf achten sollte.

 

 

Wofür Gleitmittel?

Gleitmittel kommen beim lustvollen Vorspiel, Geschlechtsverkehr, Analverkehr oder der Selbstbefriedigung zum Einsatz. Beim Vorspiel kann es die Frau oder den Mann zusätzlich erregen, wenn der Partner das Gleitgel auf den Penis oder die Vagina aufträgt und einmassiert. Manche Gleitgele sind auch dazu geeignet als Massagegel auf dem gesamten Körper genutzt zu werden. Wird die Frau beim Liebesspiel nicht feucht genug, ist die Anwendung von Gleitgel sinnvoll für ein reibungsloses Vergnügen zu zweit. Unbedingt angebracht ist die Nutzung eines Gleitgels beim Analverkehr, unabhängig davon ob dieser zwischen gleich- oder gegengeschlechtlichen Partnern stattfindet. Ohne Gleitmittel besteht die Gefahr, dass es beim Eindringen des Penis oder Sexspielzeugs zu kleinen Rissen im Anus kommt (dieser kann sich, wie die Vagina, nicht selbst befeuchten). Solche Risse heilen nur schlecht ab und können sehr unangenehm sein.

 

Worauf achten?

In der Regel sollte ein Gleitgel, geruchs- und geschmacksneutral, eine Zeit lang seine Wirkung aufrechterhalten und das Latex von Kondomen nicht angreifen. Fetthaltige Gleitmittel sind für Sex mit Kondomen ungeeignet. Dadurch können kleine Risse in dem Latexkondom entstehen und es durchlässig für Spermien und Krankheitserreger wie beispielsweise HIV und Clamydien machen. Wer sicher gehen möchte, greift am besten zu Gleitmitteln auf Wasserbasis. Einziger Nachteil: Die Gleitfähigkeit bleibt nicht so lang erhalten wie bei fetthaltigen, die Anwendung zusammen mit Kondom ist dafür aber sicher. Eine weitere sichere Alternative zu fetthaltigen Gleitmitteln sind solche auf Silikonbasis. Diese greifen das Material von Kondomen ebenfalls nicht an. Weiterer Vorteil: Die Gleitwirkung bleibt länger erhalten. Grundsätzlich sollte man immer auf die Angaben des jeweiligen Gleitgels achten, um Anwendungsfehler zu vermeiden.

 

Gleitmittel und Sextoys

Vorsicht ist bei silikonhaltigen Gleitmitteln mit der Verwendung von Sexspielzeugen geboten. Hochwertige Dildos sind teilweise auch aus Silikon hergestellt. Es ist möglich, dass Silikonverbindungen aus dem Gleitmittel das Silikon des Dildos angreifen können. Auch hier ist die Verwendung eines Gleitmittels auf Wasserbasis empfehlenswert, um Materialschäden am Sextoy zu vermeiden.